11.05.2016, Kreiszeitung:
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Liebe Mitglieder und Interessierte der Bürgerinitiative WALLE gegen GasBohren, in den letzten Wochen ist ja so einiges passiert. Voran das Erdbeben, das nochmal einige Personen aufgeschreckt hat. Nicht zuletzt die DEA, die in den vergangenen Tagen um Schadensbegrenzung bemüht ist. Es überrascht schon wie schnell auf einmal alles gehen kann. Ein Schelm, wer dabei böses denkt ! Am Montag um 19:30 Uhr ist dann die Veranstaltung der BI Langwedel, auf der Gero und Gerd Landzettel seitens der Bürgerinitiativen die Folgen und deren Aufarbeitung von der rechtlichen Seite her beleuchten werden und sicherlich auch ein paar Informationen haben, welche die DEA möglicherweise nicht raus gibt. Wir als BI WALLE gegen GasBohren wollen uns am 17.05. um 19:30 Uhr in der ASIA PERLE in Walle zu einer Versammlung treffen, zu der wir Euch gerne einladen möchten. Themen sind dann unter anderem Informationen zu den Folgen des Erdbebens, dem Umgang mit der DEA, die Planungen für dieses Jahr mit weiteren Aktionen. Unten noch eine Pressemitteilung der DEA, wie wir sie am Mittwoch erhalten. Am 6. Mai waren dazu die entsprechenden Artikel in der lokalen Presse zu lesen. Auffällig ist, dass die Erdbeben in den Zusammenhang mit Fracking gestellt und nicht als Folge der Erdgasförderung genannt werden, wie von der LBEG und auch der BGR (Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe) bestätigt wird. Am 12.05. plant die DEA von 15:00 – 19:00 in Walle im Dörpshus einen sogenannten Bürgerdialog. Ähnlich dem wie in Langwedel am 04.05. .
Viele Grüße,
Liebe Mitglieder und Interessierte der Bürgerinitiative WALLE gegen GasBohren , Aufgrund der zahlreichen Schadensmeldungen und aufgrund der dadurch entstandenen Unsicherheit, wie Betroffene mit den Schäden an ihren Häusern nun umgehen sollen, findet in der zweiten Mai-Woche eine Infoveranstaltung statt. Hierzu werden Rechtsanwalt Gero Landzettel von der Bürgerinitiative Flecken Langwedel gegen Gasbohren und der ehemalige Zivilrichter Gerd Landzettel von der Bürgerinitiative „No Fracking“ Völkersen zunächst einen Überblick über die geltende Rechtslage bei Erdbebenschäden aus der Erdgasförderung geben. Weiterhin werden die möglichen Verfahrensabläufe für die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen erläutert und es soll praktische Hilfestellung zum Beispiel für die Formulierung eines entsprechenden Anspruchsschreibens an die DEA gegeben werden. Alle vom Erdbeben betroffenen Geschädigten sind herzlich zu diesem Treffen eingeladen ! Datum: Thema: Ort: Kosten: Wir hoffen und bitten um zahlreiche Teilnahme.
Am Freitagabend gegen 19:45 Uhr kam es zu einem weiteren Erdbeben in unserer Region mit der Stärke 3,2. Dazu auch einige Meldungen aus Walle, die bei www.juskis-erdbebennews.de eingestellt wurden:
Wie inzwischen feststeht, lag das Epizentrum zwischen Langwedel und Posthausen in einem Gebiet, wo Erdgas gefördert wird. Es ist nicht nur das stärkste Erdbeben, was in den letzten Jahren im Raum Langwedel verzeichnet wurde, sondern auch deutschlandweit im Jahr 2016 das bisher stärkste. Zuletzt hatte es bei uns im Dezember 2015 ein leichtes Erdbeben der Stärke 2 gegeben, was vereinzelt spürbar war. Aktualisierte Unterlagen sind auch unter folgenden Internetadressen zu bekommen: Die Bürgerinitiative WALLE gegen GasBohren empfiehlt Betroffenen, sich einen genauen Überblick über den Schaden zu verschaffen. Dazu gilt es, fotografische Aufnahmen mit einer aktuellen Tageszeitung im Bild zu machen, um damit das Datum zu dokumentieren. Anschließend sollten die Geschädigten einen Kostenvoranschlag einholen oder einen Gutachter beauftragen. Ansprechpartner für eine mögliche Regulierung des Schadens ist die „Schlichtungsstelle für Erdbebenschäden“ in Rotenburg. Informationen zu der Schlichtungsstelle sowie Formulare und weiteres gibt es hier: Schlichtungsstelle Bergschaden Niedersachsen Es gibt zwar auch die Möglichkeit einer Zivilklage, die aber nur eine geringe Chance auf Anerkennung und Wiedergutmachung bietet.
Dazu der Hinweis auf einen Bericht der Kreiszeitung: Unter einem guten Stern stand der Waller Flurgang am 28.02.2016 und bei blauem Himmel machten sich die Teilnehmer auf zu einem Spaziergang durch die Ortschaft, an dessen Ende eine Kundgebung auf freiem Feld stand. Aus Anlass der Planung für eine neue Bohrstelle der DEA geplant, war zudem schon im Vorfeld bekannt geworden, dass es im Bereich des Alten Postweges in Walle keine neue Bohrstelle geben wird. Sämtliche Grundstückseigentümer des betreffenden Gebietes hatten sich nach vielen Gesprächen mit Mitgliedern der BI WALLE gegen GasBohren geweigert, Flächen zu verpachten. Unter dem Motto „Kommen Sie auf einem Spaziergang durch Walle und mit Vertretern aus Politik und Fachleuten ins Gespräch!“ versammelten sich ca. 300 Personen an der Waller Sporthalle, um auf einem Gang über die Bundesstrasse B215 und dem Alten Postweg zwischen Walle und Nindorf ihre Forderungen, nach einem Verbot weiterer Erdgasbohrungen in Verden-Walle und Umzu, einer Veränderung des deutschen Bergrechts und dem Schutz von Mensch und Natur vor Verschmutzung gemeinsam und nachhaltig deutlich zu machen. Als Redner auf der abschließenden Kundgebung auf dem Feld zwischen dem „Alten Postweg“ und dem Weg „Becksende“ machten Andreas Mattfeld, MdB, Lutz Brockmann, Bürgermeister von Verden, sowie Carsten Hauschild vom Stadtrat Verden ihre durchaus kritischen Positionen unter dem Beifall der Anwesenden deutlich.
anzunehmen, entsprechende Resolutionen zu verabschieden und die notwendigen gesetzlichen Grundlagen zu schaffen, um eine weitere Förderung von Erdgas zu verhindern. Martin-P. Busch
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