• Wir danken auch Firma Oelkers für das Holz und die Geldspende


  • Wir danken auch Rolf Voige für die Banner und Werbetafeln


  • Wir danken auch Firma Buschmann für das Sponsoring der Webseite


  • Wir bedanken uns ganz herzlich für die zahlreichen Spenden.

    Wer spenden möchte, darf sich gerne persönlich an uns wenden, oder schreibt eine E-Mail an: spende@walle-gegen-gasbohren.de

Jetzt zum Newsletter anmelden

... und immer auf dem Laufenden sein

Medien-Tipp Nr. 32 vom 19.03.2023, ZDF planet-e


Link zum Artikel: KLICK MICH

Inhalt der Sendung:
(Quelle: ZDF.de)

Fracking in Deutschland

Rettung aus der Energiekrise oder Risiko?

Auf der Suche nach einem Ausweg aus der Energiekrise gibt Deutschland Milliarden Euro für Fracking-Gas aus anderen Ländern aus. Deutschland lehnt diese Technik im eigenen Land ab. Dabei ist Fracking längst beherrschbar, sagen Bohr-Experten.

Beim Fracking wird eine Mischung aus Wasser, Sand und Chemikalien mit hohem Druck in ein Bohrloch gepumpt. Über die in tiefen Gesteinsschichten entstehenden Risse, die sogenannten Fracs, wird das Erdgas herausgepresst. Umweltverbände lehnen das Verfahren ab, weil das Grundwasser belastet werden könnte, Erschütterungen im Boden drohen und der Flächenverbrauch hoch ist. Seit 2017 ist die Fracking-Methode in Deutschland verboten.

Durch die Energiekrise kommt nun neue Bewegung in die Diskussion. Prof. Moh’d Amro, Direktor des Instituts für Bohrtechnik und Fluidbergbau an der TU Bergakademie Freiberg, hält Fracking mittlerweile für sicher: „Ich betrachte die Frack-Technologie nicht als Risiko-Technologie. Das ist eine sichere, wissenschaftlich etablierte Technologie.“

Auch die „Expertenkommission Fracking“ der Bundesregierung stellt fest, dass sich die Umweltrisiken mittlerweile minimieren lassen. Die sechs Wissenschaftler haben sich das sensible Thema vier Jahre lang angesehen. Ihre Erkenntnis: Die Technik zur Erschließung von Schiefergas hat sich deutlich weiterentwickelt.

Doch das Thema ist emotional aufgeladen. Martin Busch von der Bürgerinitiative „WALLE gegen GasBohren“ kämpft seit Jahren gegen die Gasförderung in Niedersachsen. Dort sind die größten Gasvorkommen Deutschlands zu finden. Vom Fracking wollen er und seine Mitstreiter erst recht nichts wissen. Sie befürchten Schäden für Trinkwasser, Gesundheit und Klima. Wie Martin Busch lehnt das Gros der Deutschen die Methode ab.

Aber angesichts der Energiekrise stellt sich die Frage neu: Sollen wir das Fracking-Verbot in Deutschland aufbrechen, um unabhängig von Russland zu werden? Wäre Fracking im eigenen Land nicht naheliegender und glaubwürdiger, als gefracktes Gas aus den USA über die Weltmeere zu uns zu transportieren? Oder ist Gasförderung sowieso eine „fossile Sackgasse“, wie Fracking-Gegner behaupten?

Die „planet e.“-Dokumentation zeigt ein gespaltenes Land. Die Autoren erklären, wie Fracking funktioniert, sprechen mit Bohr-Experten, Wissenschaftlern und Anwohnern, treffen Befürworter und Gegner, besuchen eine britische Fracking-Region und legen dar, welche Chancen und Risiken mit der Fördermethode verbunden sind.

Landtagswahl 2022 Befragung von Kandidatinnen und Kandidaten

Niedersächsische Landtagswahl 2022

Mit Mail vom 09.09.2022 haben wir Politikerinnen und Politiker die sich zur Niedersächsischen Landtagswahl um ein Mandat bewerben um ihre Positionierung zur Erdgasförderung in Deutschland, speziell in Niedersachsen gebeten. Die Antworten sollten im Besonderen auf folgende Gesichtspunkte eingehen:

  1. Energiesicherheit
  2. Grundwasserschutz
  3. Gesundheitsschutz
  4. Umweltschutz
  5. Klimawandel
  6. Investitionen in neue fossile Erdgasprojekte
  7. Wasserstofferzeugung mittels Erdgas (grauer/türkiser/blauer Wasserstoff)

Nachstehende Antworten haben uns erreicht:

SPD

Stephan Weil (Spitzenkandidat)

aus dem Büro von Stephan Weil sind uns Ihre Wahlprüfsteine zur Landtagswahl bei uns in Niedersachsen weitergeleitet worden – herzlichen Dank für das Interesse an unseren Positionen. Wir haben inzwischen eine dreistellige Anzahl an Wahlprüfsteinen erhalten und das Volumen übersteigt derzeit leider unsere Kapazitäten, sodass wir Ihnen vor dem Wahltermin am 09. Oktober leider keine Antworten mehr rechtzeitig zukommen lassen können. An dieser Stelle möchte ich jedoch ausdrücklich darauf hinweisen, dass wir uns in unserem Wahlprogramm eindeutig gegen den Einsatz von Fracking positionieren: „Die Förderung von Erdgas aus unkonventionellen Lagerstätten mithilfe der Fracking-Technologie lehnen wir hingegen ab.“(S.10 ) Auch die Stellungnahmen von unserem Umwelt- und Energieminister Olaf Lies sind unmissverständlich und eindeutig in Bekenntnis, dass der Einsatz der Fracking-Technologie ausgeschlossen ist. Erst kürzlich hat sich Olaf Lies zur Ablehnung der Fracking-Technologie im Interview mit der Braunschweiger-Zeitung wie folgt geäußert:

„Ich glaube, dass wir gerade eine sehr verunsicherte Gesellschaft haben. Das ist auch völlig normal. Man muss aber aufpassen, dass man nicht chaotisiert. Die Fracking-Debatte ist völlig absurd, das würde heute gar nicht helfen. Selbst Optimisten sagen, fünf Jahre brauche man mindestens bis zur Förderung.

Und die Fachleute sagen auch, man wisse gar nicht genau, was da im Boden ist. Und es hätte übrigens auch null Akzeptanz.“ (Interview in der: Braunschweiger-Zeitung 21.08.22; „Lies: Gasverbrauch muss sinken, um durch den Winter zu kommen“; Schweiger, Andreas/Ahlers, Michael). Über unsere Inhalte bleiben Sie laufend informiert unter: www.spdnds.de 
Unser Regierungsprogramm „Fortschritt, der alle mitnimmt“ finden Sie hier bereit zum Download.
Unseren Newsletter können Sie hier direkt abonnieren. Wir bedauern sehr, Ihnen keine ausführliche Antwort mehr zukommen lassen zu können, aber freuen uns umso mehr auf den Austausch in der nächsten Legislatur – in der wir gerne Ihre Anfrage wieder aufgreifen!

Anmerkung der BIn: In diesem Kontext wird in einer weiteren Mail auf den Entschließungsantrag von CDU und SPD Drucksache 18/11414 mit dem Betreff: Gemeinsam Verantwortung tragen für die Energiesicherheit in Niedersachsen – heimische Erdgasgewinnung aktiv mitgestalten 
hingewiesen

…………………………………………………………………………………………..

Frau Dr. Dörthe Liebetruth (Direktkandidatin WK 61)

Erdgasförderung aus unkonventionellen Lagerstätten mittels der Frackingtechnologie schließe ich weiterhin aus – aus vielfältigen Gründen (u. a. Risiken für Grundwasser, Mensch und Umwelt).  Meine Ablehnung gilt weiterhin auch für „Probebohrungen zu wissenschaftlichen Zwecken“, wie sie das geltende Bundesgesetz zulassen würde. Ich bin Ministerpräsident Stephan Weil dankbar, dass auch er sie konsequent ausschließt und das kürzlich auch gegenüber dem bayrischen Ministerpräsidenten klargestellt hat. 

Nun zur Erdgasförderung als solcher und den weiteren von Ihnen aufgeworfenen Punkten:

  • Energiesicherheit und Kampf gegen den Klimawandel

Nur der Ausbau der erneuerbaren Energien gibt uns wirkliche Freiheit und Unabhängigkeit von energiepolitischen Erpressungsversuchen, gerade weil erneuerbare Energien dezentral genutzt  werden können. Er kann zuverlässige, kostengünstige und saubere Energie liefern. Gleichzeitig müssen wir so schnell wie irgend möglich die Abhängigkeit von fossilen Energien beenden, um dem Klimawandel Einhalt zu gebieten. Mir ist wichtig, dabei die Menschen vor Ort an der Energiewende zu beteiligen und kleine und mittlere Unternehmen einzubinden.

Leider müssen wir kurzfristig – um die Versorgungssicherheit der Bevölkerung sicherzustellen und um Arbeitsplätze zu sichern – in der aktuellen Krise dafür sorgen, dass unsere strategischen Kohle- und Gasreserven ausreichen. Deswegen brauchen wir kurzfristig die nötige Infrastruktur für den Import von Flüssiggas. Wichtig ist mir dabei, dass diese Infrastruktur für klimaneutralen grünen Wasserstoff genutzt werden kann und so schnell wie möglich genutzt wird. Das ist bereits Teil der Konzepte für Flüssiggas-Terminals in Stade und Wilhelmshaven. Auch der Betreiber der Gasverdichterstation in Achim-Embsen arbeitet an der Umstellung auf grünen Wasserstoff. In Wilhelmshaven gibt es bereits erste Projekte für den Import von grünem Wasserstoff. Diese Projekte werde ich unterstützen und mich für eine Anpassung und Umwidmung vorhandener Erdgasinfrastrukturen sorgen.

  • Grundwasserschutz, Gesundheitsschutz und Umweltschutz

Weil jede Erdgasbohrung immer mit einem Restrisiko für das Grundwasser verbunden ist, lehne ich Erdgasförderung in Trinkwasserschutzgebieten ab. Das habe ich engagiert vertreten und einen Landtagsbeschluss zum Vorrang des Trinkwasserschutzes vor der Erdgasförderung erreicht. Umweltminister Olaf Lies hat der Erdgasindustrie auf dem Verhandlungswege immerhin einen Verzicht auf neue Bohrungen in Wasserschutzgebieten abgerungen. Für ein rechtssicheres Verbot der Erdgasförderung in Wasserschutzgebieten brauchen wir eine Änderung des Wasserhaushaltsgesetz des Bundes. Ich appelliere an Wintershall Dea, von der weiteren Förderung im Trinkwasserschutzgebiet Panzenberg abzusehen. 

Was wir eigentlich brauchen, um Grundwasserschutz, Gesundheitsschutz und Umweltschutz besser Rechnung zu tragen, ist eine grundlegende Überarbeitung des Bundesbergrechts. Eine solche ist in der vergangen Wahlperiode auf Bundesebene leider an der Unionsfraktion gescheitert, die Ampel hat das Thema aber auf der Agenda.

Insbesondere wegen der Häufung von Erdbeben in unserer dicht besiedelten Region setze ich mich weiter dafür ein, dass unsere Region sobald wie möglich aus der Erdgasförderung aussteigt und dass es bis dahin in unsere von Erdbeben betroffenen keine neuen Bohrungen gibt. Einfacher ist ein baldiger Ausstieg unserer Region aus der Erdgasförderung durch die neue geopolitische Lage aber nicht geworden!

Umso mehr freut es mich, dass wir gemeinsam auf Grundlage des von mir initiierten Landtagsbeschlusses eine mehrjährige Messkampagne des Landes für mehr Sicherheit rund um Erdgas- und Erdölförderstätten durchgesetzt haben. Vielen Dank für Ihre aktive Mitarbeit an den Dialogterminen mit der Landesregierung, zu denen ich eingeladen hatte! 

  • Investitionen in neue fossile Erdgasprojekte und Wasserstofferzeugung mittels Erdgas

Ich setze mich politisch dafür ein, dass sich Investitionen in neue fossile Erdgasprojekte nicht lohnen und sie nicht mehr zulässig sind. Wasserstofferzeugung mittels fossilen Erdgases lehne ich ab, weil sie dem Klima schadet.

…………………………………………………………………………………………..

Tobias Koch (Direktkandidat WK 53)

  1. Energiesicherheit 

Mir ist durchaus bewusst, dass es in den kommenden Monaten in Teilen zu einer Energieknappheit kommen könnte. Jedoch sind sich die meisten Experten einig, dass dies nicht eintreten wird. Trotz allem kann Fracking keine kurzfristige Lösung sein, um diesem Problem zu begegnen.

  1. Grundwasserschutz 

Viele von uns kennen die Videos aus den USA, in denen neben Wasser auch Gas aus dem Wasserhahn kommt und entzündet werden kann. Davon scheinen wir hier glücklicherweise noch etwas entfernt zu sein aber es zeigt in wie weit Grundwasser verunreinigt werden kann.
Bereits in meinem letzten Landtagswahlkampf habe ich mich klar gegen Fracking positioniert. Meine Aussage hierzu lautet Grund- und Trinkwasserschutz vor dem Profit der Firmen.

  1. Gesundheitsschutz 

Gerade die erhöhten Krebszahlen in der SG Bothel im Landkreis Bothel müssen uns aufhorchen lassen. Auch wenn kein direkter Zusammenhang nachgewiesen wurde, liegt bei einigen die Vermutung vor. In meiner Tätigkeit als Kriminaloberkommissar habe ich die Thematik jahrelang begleitet und durfte verschiedenen Messungen beiwohnen. Hierbei wurden teilweise erhöhte Werte verschiedener Stoffe nachgewiesen.

  1. Umweltschutz 

Ein kausaler Zusammenhang zwischen der Erdgasförderung und den noch relativ schwachen Erdbeben scheint gegeben. Wir dürfen die Umwelt durch weiteres fördern nicht noch mehr belasten. Später wartet dann möglicherweise mal ein stärkeres Erdbeben auf uns.
Des Weiteren wollen wir unseren Landwirten den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und organischem Dünger erschweren oder gar verbieten da können wir den großen Konzernen nicht erlauben schädliche Substanzen in das Erdreich zu geben.

  1. Klimawandel 

Erdgas ist ein fossiler Brennstoff und damit klimaschädlich. Der Ausbau der regenerativen Energie schreitet weiter voran. Somit ist Fracking nicht mehr notwendig. Des Weiteren kann der Treibhauseffekt durch unkontrollierten Methangasausstrom erheblich gesteigert werden.
Die immer heißer werdenden Sommermonate machen insbesondere unserer Landwirtschaft zu schaffen. Für Fracking benötigtes Wasser fehlt dann dort und im Grundwasser.

  1. Investitionen in neue fossile Erdgasprojekte 

Aus meiner Sicht muss der Ausbau der erneuerbaren Energien weiter vorangetrieben werden. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass wir in keine neuen Projekte mit fossilen Brennstoffen fördern.

  1. Wasserstofferzeugung mittels Erdgas (grauer/türkiser/blauer Wasserstoff) 

Die Herstellung insbesondere bei den vorher genannten Wasserstoffen ist sehr energieaufwendig. Diese Energie stemmt häufig aus Erdgas. Aufgrund dessen gilt es diese Herstellung zu überdenken. Grüner Wasserstoff wird lediglich aus erneuerbaren Energien hergestellt und ist damit viel umweltschonender und zu bevorzugen.

==========================================================================

CDU

Bernd Althusmann (Spitzenkandidat): 

Leider keine Antwort bis zum 30.09.2022

…………………………………………………………………………………………..

Hella Bachmann (Direktkandidatin WK 61)

Der Klimawandel und die derzeitige Situation um den Angriffsgriff auf die Ukraine haben uns in diese kritische Situation gebracht. Wir müssen schneller Lösungen auf Herausforderungen finden, die längst überfällig waren. 

Investitionen in neue fossile Erdgasprojekte können hier kein zukunftsweisender Weg sein. Ich finde es wichtig, nicht alleine auf „elektrische“ Lösungen zu setzen. Das ist höchstwahrscheinlich nur ein Zwischenschritt. Grüner Wasserstoff ist sicher ein interessanteres Projekt, das wir verfolgen sollten. 

Um kurzfristig eine gewisse Energiesicherheit sicherzustellen, sollten meiner Meinung nach die Atomkraftwerke weiter laufen und unser Land mit Energie versorgen. Kraftwerke mit fossilen Rohstoffen sind für mich völlig inakzeptabel.

Die Biogasanlagen versprechen so viel mehr Möglichkeiten, unser Land witterungsunabhängig (Wind+Sonne) mit Strom oder auch Gas zu versorgen. Ein weiterer Faktor in der Energieversorgung und -Sicherheit spielen auch Windenergieanlagen und Photovoltaik. Auch hier (Photovoltaik) kann jeder Bürger etwas für seine eigene Versorgungssicherheit tun. 

Hoffentlich erinnern sich die „Entscheider“ in den Gemeinderäten daran, wenn die nächsten Anlagen beantragt werden. 

Als Langwedelerin, die mitten im Epizentrum lebt und das Unglück für Bürger und Landwirtschaft hautnah miterlebt hat, kann Fracking überhaupt gar keine Lösung sein. Wie sie sicherlich wissen, setze ich mich sehr für den Schutz unseres Grundwassers und den Umweltschutz ein. Nichts sollte uns so am Herzen liegen, damit wir in unserem schönen Landkreis Verden weiterhin gesund leben können. 

…………………………………………………………………………………………..

Eike Hendrik Holsten (Direktkandidat WK 53): 

In Anbetracht der durch den russischen Angriffskrieg verursachten Energiekrise, sprechen wir uns als Niedersachasen-CDU weiterhin für die Genehmigung von konventioneller Erdgasförderung aus. Sensible Bereiche des niedersächsischen Wattenmeers sowie die niedersächsischen Wasserschutzgebiete sollen dabei weiterhin ausgenommen bleiben. Lokal gefördertes Erdgas, nach hiesigen Standards, weist einen geringeren CO2-Fußabdruck auf als Gas, das über weite Distanzen angeliefert werden muss.

Die von Ihnen angefragte Förderung von Erdgas aus unkonventionellen Lagerstätten ist aktuell ausgeschlossen, was ich für richtig halte. Das bundesweite Verbot aus dem Jahr 2016 sollte nicht aufgehoben werden, was der Bundestag und nicht der Landtag machen müsste. Genehmigungsverfahren und Umweltverträglichkeitsprüfungen würden überdies zu lange dauern, als dass damit kurzfristig zur Erdgasversorgung beigetragen werden könnte. Und auch die nötige Vielzahl von Bohrungen wäre nicht binnen weniger Jahre zu realisieren. Eine solche Umstellung müsste grundsätzlich vorgenommen werden und wäre keine kurzfristige Lösung. 

In Sachen Gesundheitsschutz verweise ich auf unsere gemeinsamen Bemühungen für das Monitoringprogramm, um die an Erdgas- und Erdölförderplätzen entstehenden Emissionen zu messen. Die Fortschritte in Sachen Messkampagne wurden in der vergangenen Wahlperiode parteiübergreifend und an der Seite der Bürgerinitiativen erreicht. 

Wir wollen die Potentiale Niedersachsens mit seinen erneuerbaren Energien für den Aufbau einer Wasserstoff-Industrie sowie von Branchen, die auf der Basis von Wasserstoff oder durch den Einsatz der Offshore-Windenergie die Klimaneutralität erreichen wollen, heben. Dies erfordert deutlich abgesenkte Energiepreise. Um diesen Prozess zu beschleunigen wollen wir durchsetzen, im gesamten Küstenraum eine „Sonderwirtschaftszone Wasserstoff und erneuerbare Energien“ einzurichten, innerhalb derer die Nutzung dieser Energieformen für 20 Jahre von allen Steuern und Abgaben befreit werden. Hier geht es allerdings um grünen und nicht um grauen/türkisen/blauen Wasserstoff.

==========================================================================

Bündnis 90/Die Grünen

Frau Julie Willie Hamburg (Spitzenkandidatin)

Wir GRÜNE im Landtag lehnen jede Form von Fracking ab, sowohl sogenanntes konventionelles Fracking in Sandgestein als auch Fracking in unkonventionellen Lagerstätten wie Schiefergestein. Fracking ist eine Risikotechnologie, die unkalkulierbare Risiken für Grundwasser, Gesundheit und Umwelt bedeutet.
Die geplante Erdgasförderung im Wattenmeer vor Borkum lehnen wir strikt ab. Das Vorhaben kann keinen kurzfristigen Beitrag zur Energiesicherheit leisten und die geringen Fördermengen sind unverhältnismäßig zu den enormen ökologischen Risiken für das UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer. Ein Förderbeginn ist frühestens im Jahr 2025 zu erwarten. Bis 2024 wird nach aktuellen Prognosen der Bundesregierung auch unsere Gasabhängigkeit von Russland durch alternative Lieferverträge, LNG-Importe und die beschleunigte Energiewende beendet sein. Die Erdgasreserven im Wattenmeer wollen wir im Sinne des Klimaschutzes für künftige Generationen im Boden halten. Das gleiche gilt für weitere Ausweitungen der „heimischen“ Erdöl- und Erdgasförderung, die aufgrund der zeitlichen Genehmigungsvorläufe und begrenzten Vorkommen kurzfristig keinen nennenswerten Beitrag zur Versorgungssicherheit leisten können. Um die Klimaschutzziele zu erreichen, müssen wir schnellstmöglich aus dem Import und der Nutzung fossiler Energien ausstiegen. Wir setzen auf einen beschleunigten Ausbau der Erneuerbaren Energien, Energienetze und -speicher sowie Nutzung von Energieeffizienzpotentialen.

…………………………………………………………………………………………..

Christian Meyer (Spitzenkandidat)

Auch ich lehne Fracking und eine weitere Erdgasförderung in Deutschland und Niedersachsen strikt ab. Niedersachsen ist bei der Förderung klimaschädlichen Erdgases Spitzenreiter. 96 Prozent der deutschen Erdgasförderung und rund ein Drittel der deutschen Erdölförderung finden in
Niedersachsen statt.

Klar ist: Wollen wir das Klima schützen, müssen wir in ein paar Jahren auch aus der Förderung von Erdgas und Erdöl ausgestiegen sein. Wir wollen den Ausstieg daher proaktiv begleiten und mit Blick auf die Versorgungssicherheit möglichst frühzeitig Planungssicherheit schaffen.

Auch für den Schutz unserer Umwelt und der Anwohner*innen ist ein klarer Ausstiegsplan aus der Öl- und Gasförderung und eine Ablösung des Bundesberggesetzes durch ein Ausstiegsgesetz unabdingbar. Dies zeigen u. a. die riesige Leckage giftigen Lagerstättenwassers in Emlichheim und die regelmäßig vorkommenden förderinduzierten Erdbeben in den Förderregionen.

Als kurzfristige erste Maßnahme schließen wir in Niedersachsen Erdgas- und Erdölvorhaben in Schutzgebieten gesetzlich klar aus. Aufgrund der Umwelt- und Klimarisiken wollen wir keine neuen Aufsuchungs- und Fördergenehmigungen mehr erteilen und ein mit den Klimazielen verbundenes schnelles Ende der Erdgas- und Erdölförderung erreichen. In Bezug auf die aktuell noch laufenden Förderungen nutzen wir alle Landesspielräume für hohe Sicherheitsauflagen und deren Kontrolle. Wir setzen uns für ein dauerhaftes und bundesweites Verbot von Fracking in jeder Form und für jede Gesteinsart ein. 

Das Verursacherprinzip stärken wir auch bei der Erdöl- und Erdgasförderung und erhöhen daher die Gebühren und Abgaben für Förderunternehmen. Auf Bundesebene setzen wir uns für ein verpflichtendes, dauerhaftes und unabhängiges Monitoring der Gasleitungen ein, um klimaschädliche Methanleckagen einzudämmen.

…………………………………………………………………………………………..

Lennart Quiring (Direktkandidat WK 61)

In diesem Jahr hat das Thema der Energieversorgung in Folge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine wieder mehr öffentliche Aufmerksamkeit. Positiv daran ist, dass sich wieder mehr Gedanken über den sorgsamen Umgang mit Energie gemacht werden. 

Energiesicherheit ist eine zentrale Aufgabe des Staates. Er muss gewährleisten, dass Bürger*innen und Wirtschaft die notwendige Energie für Wärme, Strom und Mobilität zur Verfügung steht. Andernfalls bedeutete das einen massiven Rückschritt in unserer Gesellschaft. 

Die beste Energie ist allerdings die, die nicht verbraucht wird. Daher sind Effizienzsteigerungen in allen Sektoren von großer Bedeutung. 

Wichtigste Energieträger der Zukunft sind gleichzeitig uralte Energieträger: der Wind, die Sonne, die Wärme unseres Planeten und das Fließen der Gewässer – die Erneuerbaren Energien. Aus ihnen muss künftig der Energiebedarf des Landes so lokal wie möglich und so regional wie nötig gedeckt werden. 

Weil die Erneuerbaren Energien in Teilen unsteter und schlechter planbar als Erdgasverstromung, Kohleverstromung oder Kernkraft sind, braucht es allerdings eine Stütze der Energieversorgung, die zügig ausgleichen kann, wenn der Energiebedarf die momentane Produktion aus den Erneuerbaren übersteigt. Deshalb braucht es eine deutliche Überkapazität der Erneuerbaren Energien in Spitzenzeiten, aus der grüner Wasserstoff gewonnen wird, um mit diesem in Gaskraftwerken die Netzstabilität zu gewährleisten. Zusätzlich ist die intelligent gesteuerte Ladung und Nutzung privater Akkumulatoren im Rahmen der Smart-Grid-Technologie auszubauen. 

Nur mit der Kombination aus Erneuerbaren Energien und abrufbarer Energiespeicher werden wir auf absehbare Zeit das Ziel des 1,5°-Limits überhaupt einhalten können. Klimaschutz ist Menschheitsschutz und darf nicht hintenan stehen. Der vollständige Ausstieg aus fossilen Energieträgern muss stattfinden. 

Kernkraftwerke lehne ich aufgrund der damit verbundenen Sicherheitsrisiken und der nach wie vor ungeklärten Frage der jahrhundertelangen, überwachten und gesicherten Lagerung des Atommülls eindeutig ab. 

Die Politik der vergangenen Jahrzehnte hat uns allerdings in ein großes Dilemma geführt. Zu lange wurde der Ausbau der Erneuerbaren Energien blockiert und verhindert. Jeder Euro, den wir jetzt in Energieinfrastruktur stecken, muss auf Erneuerbare ausgerichtet sein. Neue fossile Erdgasprojekte lehne ich deshalb ab und halte sie für einen Irrweg. 

Daher begrüße ich auch die Positionierung meiner Partei Bündnis 90/Die Grünen Landesverband Niedersachsen gegen die Errichtung stationärer LNG-Terminals. Die Infrastruktur für die temporären, schwimmenden Terminals zur Regasifizierung und Einspeisung des Gases in das Gasnetz muss von vornherein so ausgerichtet sein, dass sie mit wenig Aufwand auf grünen Wasserstoff umgestellt werden kann. 

Alle fossilen Energieträger haben massive Umweltschäden zur Folge. Gerade auch die Förderung von Erdgas. Für den Schutz unserer Umwelt und der Anwohner*innen braucht Niedersachsen daher einen klaren Ausstiegsplan aus der Öl- und Gasförderung. Dafür wollen wir im Bundesrat für eine 

Ersetzung des Bundesberggesetzes durch ein Ausstiegsgesetz initiativ werden. 

Die existente Bedrohung für das Grundwasser, die allgemeine Gesundheitsgefährdung und die Umweltgefahr durch die Erdgasförderung zeigen beispielhaft aber drastisch etwa die Leckagen giftigen Lagerstättenwassers in Emlichheim oder die regelmäßig vorkommenden, förderinduzierten Erdbeben in den Förderregionen, wie sie auch schon in unserer Region vorgekommen sind. 

Als Landespartei setzen wir uns für ein dauerhaftes und bundesweites Verbot von Fracking in jeder Form und für jede Gesteinsart ein. Parallel dazu wollen wir ein unabhängiges, verpflichtendes und kontinuierliches Monitoring der noch existierenden Erdgasförderung etablieren, um klimaschädliche Methanleckagen einzudämmen und die Betreiber nach dem Verursacher- prinzip dafür in die Haftung zu nehmen, so lange noch Erdgas gefördert wird. 

Zusammengefasst: Ich lehne die Erschließung neuer Erdgasbohrstellen ab. Die bestehende Erdgasförderung muss so schnell wie möglich beendet werden. 

…………………………………………………………………………………………..

Frau Dr. Bettina Schwing (Bündnis 90/Die Grünen Direktkandidat WK 53)

Leider keine Rückmeldung bis 30.09.2022

==========================================================================

FDP

Stefan Birkner (Spitzenkandidat)

Wie Sie wissen, besteht in Deutschland bereits seit 2017 ein grundsätzliches Verbot von unkonventionellem Fracking in Schiefer, Mergel, Ton und Kohle. Auch für das konventionelle Fracking zur Gewinnung von Tight-Gas gelten weitgehende Restriktionen in vielen Bereichen, vor allem im Bereich von Trinkwasserschutzzonen.

Im vergangenen Jahr hat die Expertenkommission Fracking dem Deutschen Bundestag einen Bericht über den Stand von Wissenschaft und Technik im Fracking vorgelegt. Darin wird ausgeführt, dass sich die Umweltrisiken von Fracking durch eine angepasste Steuerung und Überwachung der Maßnahmen minimieren ließen, wofür allerdings ausführliche Erkundungen und eine gründliche Prüfung der Vulnerabilität der lokalen Schutzgüter erforderlich seien. Der Deutsche Bundestag sollte nun prüfen, ob das Verbot von Fracking auch angesichts der von Ihnen beschriebenen geänderten Versorgungssituation mit Erdgas noch angemessen ist. Ob Fracking in unkonventionellen Lagerstätten zukünftig auch in Deutschland angewandt werden kann, sollte jetzt in einem politischen Abwägungs- und Entscheidungsprozess untersucht werden, bei dem neben Aspekten der Versorgungssicherheit natürlich auch klimapolitische, gesellschaftliche, wirtschaftliche und gesundheitliche Belange betrachtet werden müssten.

Auch wenn Fracking keine kurzfristige Lösung für die Energieprobleme des jetzt anstehenden Winters ist, sollte angesichts der massiven Energiekrise ergebnisoffen geprüft werden, ob unkonventionelle Gasförderung in Deutschland sicher und sinnvoll betrieben werden kann. 

Angesichts der sich immer weiter verschärfenden Krise am heimischen, europäischen und weltweiten Energiemarkt entspräche es keiner verantwortungsvollen Politik, aktuell von einem vollständigen Ende der heimischen Erdgasförderung zu sprechen.

…………………………………………………………………………………………..

Christoph Pein (Direktkandidat WK 61)

Mich können Sie gerne wie folgt zitieren:

„Unsere Energieversorgung muss bezahlbar und verlässlich sein. Dazu kann der Ausbau der Erneuerbaren Energien einen Beitrag leisten, allein kann er unser Energieproblem kurz- und mittelfristig jedoch nicht lösen. Es gilt jetzt sowohl Blackouts und Lastabwürfe als auch einen kalten Winter in den Wohnungen zu verhindern.

Mittlerweile herrscht nicht mehr nur eine Gas-, sondern auch eine Stromkrise, weil die Gasverstromung die Preise von Gas und Strom gleichzeitig treibt. Deshalb ist ein ganz zentrales Element für unmittelbare Verbesserungen der vorübergehende Weiterbetrieb der drei verbliebenen deutschen Kernkraftwerke über den 31. Dezember 2022 hinaus. Dieser würde die Gasverstromung reduzieren, CO2 einsparen, einen zentralen Beitrag zur Sicherheit der Stromversorgung liefern und dämpfend auf die Strom- als auch Gaspreise wirken. 

Die Vorkehrungen für den Weiterbetrieb müssten angesichts der Stromkrise unverzüglich getroffen werden, dazu gehört ausdrücklich auch der Kauf von Brennelementen. Leider sieht die Realität bisher anders aus. Die wahltaktisch geprägte Blockadehaltung der Grünen vor der Landtagswahl in Niedersachsen stellt die Partei über unser Land und ist brandgefährlich.

Nur Technologieoffenheit bietet einen Innovationswettbewerb um die effizienteste, emissionsärmste und günstigste Energieversorgung, die uns zudem unabhängig macht. Deshalb wollen wir verstärkt in die Erforschung der sauberen und risikoarmen Fusionsenergie investieren. In der Kernfusion steckt großes Potenzial. Auch in neuen und sicheren Technologien der Kernspaltung – wie bei Small Modular Reactors (SMR) bzw. Flüssigsalzreaktoren – sehen wir Chancen. Sie könnten mittel- bis langfristig die Erneuerbaren Energien flexibel ergänzen und so eine unabhängige, verlässliche und klimafreundliche Energieversorgung in Deutschland sichern.

Um einen Beitrag zur verlässlichen Energieversorgung leisten zu können, muss der Strom aus den volatilen Erneuerbaren Energien in großen Mengen speicherfähig sein. Den volatilen Strom aus Sonne und Wind wollen wir verstärkt durch die Erzeugung von Wasserstoff speicherbar und über weite Strecken transportierbar machen. Wasserstoff kann mittelfristig dann auch als Ersatz von Gas dienen – vor allem in der energieintensiven Industrie.

Je größer die Fortschritte in den bereits genannten Punkten sind, desto stärker können wir auf die heimische Gasförderung verzichten. Gleichwohl lehne ich grundsätzliche und politisch motivierte Verbote der Erschließung von Gas ab und würde mein Abstimmungsverhalten von der jeweiligen Gesamtlage abhängig machen. So könnte z.B. die heimische Gasförderung in der Nordsee – wie von Dänemark und den Niederlanden bereits praktiziert – jedes Jahr mehrere Milliarden Kubikmeter Gas zum deutschen Bedarf und zu unserer Energiesouveränität beitragen.“

…………………………………………………………………………………………..

Henning Cordes (Direktkandidat WK 53)

Leider keine Rückmeldung bis 30.09.2022

==========================================================================

Die Linke

Maik Smidt (Die Linke, Direktkandidat WK 61)

Ich wohne seit 5 Jahren im Flecken Langwedel im dem Fracking ja ein sehr großes Thema ist und durfte bereits nachts erschreckt aufwachen, als die Erde bebte.

Wintershall Dea hat zwar im Nachgang in der Region alle monetären Schäden beglichen, aber allein am eigenen Leib erfahren zu haben wie es ist, wenn die Erde bebt, weil wir sie ausbeuten, jagt mir auch heute noch einen kalten Schauer über den Rücken. Zusätzlich gehen sämtliche Gewinne einer solchen Ausbeutung an einen riesigen Konzern. Energie sollte in öffentliche Hand. Fracking sollte natürlich auch in öffentlicher Hand nicht betrieben werden, es vergiftet das Trinkwasser und zerstört Lebensräume.

Grundsätzlich kann unser Weg, auch im Rahmen der Energiesicherheit nur über die erneuerbaren Energien führen. Atomenergie, Erdgas und Kohle sind kein gangbarer Weg. Wir haben diesbezüglich konkret drei Säulen aufgestellt:

  1. Ausbau der erneuerbaren Energien

– Ausbau der Solarenergie auf Hausdächern fördern

– Repowering von Windkraftanlagen gesetzlich vereinfachen

– Förderung von Wärmepumpen, sowie Öl- und Gasheizungen bei Neubauten verbieten

– Die Einspeiseverordnung/-vergütung für Erneuerbare Energien wollen wir so ändern, dass Energieeinspeisung sich für Private stärker lohnt. Die Kommunen müssen an den Erträgen von Windkraftanlagen, Photovoltaikk0raftwerken und Energiespeichern beteiligt werden. Das stärkt die öffentlichen Haushalte und die Akzeptanz der Bevölkerung. 

  1. Richtig Energiesparen

– Gebäudesanierungen mit Milliardeninvestitionen mit klaren, verbindlichen Standards und ohne Erhöhung der Warmmieten

– Tempolimit 120 km/h und Inlandsflüge verbieten (Anreize für Bahnfahren schaffen)

– Öffentlichen Nahverkehr stärken und bezahlbar machen, mittelfristig kostenlos.

– Weichen für einen nationalen Industrieplan stellen.

Laut einer aktuellen Stellungnahme des Ökoinstituts könnten mindestens 10 Terawattstunden Strom in der Industrie relativ kurzfristig eingespart werden. Die Entwürfe der Bundesregierung adressieren diese Potenziale jedoch nicht. Zur     Unterstützung dieses Prozesses fordern wir einen bundesweiten Industrierat für den klimaneutralen Umbau der Industrie unter Einbeziehung von Gewerkschaften, Sozial- und Umweltverbänden sowie einen Transformationsfonds über 20     Mrd./Jahr, der Arbeitsplätze in kleinen und mittelständischen Unternehmen währen der Transformation absichert.

  1. Gaspreisdeckel und Grundkontingente

– Ein preisgünstiges oder kostenloses Grundkontingent an Strom-, Gas- und Heizenergie für den Basisverbrauch. Darüber hinaus gehender Verbrauch muss deutlich teurer werden. So entstehen sozial gerechte Anreize zur Verringerung    Energie- und Gasverbrauch, bei Höchstverbraucher*innen mit sehr großer Wohnfläche und hohem Einkommen.

– Eine staatliche Preisaufsicht für Energiekosten wieder einführen, um Mitnahmeeffekte und Absprachen der Unternehmen zu verhindern.

– Begrenzung der Volllaststunden für Gaskraftwerke zur Stromerzeugung. Diese sollten nur Lastspitzen abdecken, wenn wenig Solar-, Windstrom verfügbar ist.

– Dort, wo zur Vermeidung von Versorgungslücken fossile Energieträger kurzfristig genutzt werden, muss gelten:

        a.) Vorrang für die Quellen und Technologien, die am wenigsten das Klima belasten

        b.) keine neuen, langfristig wirkenden Abhängigkeiten gegenüber -klima-und umweltschädlichen 

Technologien wie Fracking schaffen.

Eine sinnvolle Begrenzung der Rolle von Kohlekraftwerken in der Energiekrise ist bislang von der Bundesregierung nicht vorgesehen.

– Die Gas-Bedarfe müssen nach den Kriterien der Klimaverträglichkeit gedeckt werden, durch vorübergehende (!) LNG-Lieferungen, u.a. aus Norwegen. Im LNG-Gesetz werden insgesamt aber 12 LNG-Standorte rechtlich gesichert – zu       viele! –, ohne dass mittelfristige Überlegungen zur Klimaneutralität in diese Weichenstellungen einfließen.

Bzgl. der Finanzierung solcher Projekte setzen wir auf Landesebene auf eine Vermögenssteuer. Auf Bundesebene sind wir klar für die Abschaffung der Schuldenbremse und eine Übergewinnsteuer. Was bringt es jetzt zu sparen, alles kaputtgehen zu lassen und nach und nach viel teurer aufbauen zu lassen?

…………………………………………………………………………………………..

Jürgen Baumgartner (Die Linke Direktkandidat WK 53)

Leider keine Rückmeldung bis 30.09.2022

==========================================================================

Freie Wähler

Ina Sander (Direktkandidatin WK 61)

Aufgrund des aktuellen Entwicklungsstandes bei der Thematik „Energiespeichersysteme“, ist Erdgas aus dem aktuellen Strommix aufgrund seiner Regelfunktion nicht wegzudenken. Dieses verstärkt sich nur doch durch den notwendigen und sinnvollen Anstieg der erneuerbaren Energien und den daraus resultierenden Schwankungen in der Versorgung und Netzfrequenz. Der Grundwasserschutz ist uns FREIEN WÄHLERN extrem wichtig, daher können wir nur an dieser Stelle an alle Beteiligten appellieren, dass bestmögliche Monitoring für die vorhanden Fracks zu realisieren. Wir würden uns an dieser Stelle ein speziell auf die jeweiligen Frackflüssigkeiten zugeschnittenen Grundwassermonitoring wünschen. Daher können wir auch keine weiteren Kampagnen mit dem bisher verwandten Frackingverfahren unterstützen. Wie bereits oben erwähnt, ist es eklatant wichtig die Umwelt und somit alle Lebewesen vor der Frackflüssigkeit zu schützen. Grundwasserschutz ist Gesundheitsschutz ist Umweltschutz. Zum Thema Klimawandel in Bezug auf Fracking, sind hier die im Druchschnitt 4 % entweichenden Methan Emissionen in Feld zu führen. Daher halten wir die bisherigen Frackingverfahren für mindestens genauso klimaschädlich wie die Kohleverstromung. Wir halten die Erzeugung von Wasserstoff mittels Erdgas für falsch, da nur „Grüner Wasserstoff“ die Kriterien für nachhaltiges Wirtschaften erfüllen kann. Wir von den FREIEN WÄHLERN setzen uns daher für die Erschließung anderer Gasgewinnungstechnologien und Speicherung ein, da Fracking aus den oben genannten Punkten nicht im Ansatz tragbar ist.

…………………………………………………………………………………………..

Michael Urban (Direktkandidat WK 53)

Einleitend ist zur allgemeinen Situation zu sagen, dass eine sichere, leistungsfähige und zudem umweltverträgliche sowie bezahlbare Energieversorgung die zentrale Zukunftsaufgabe ist. Der gleichzeitige Ausstieg aus Kohle und Kernenergie sowie die Nichtbeachtung naturwissenschaftlicher, technischer, volkswirtschaftlicher, verfassungsrechtlicher und energiewirtschaftlicher Gegebenheiten sind Kennzeichen der bisherigen deutschen Energiepolitik. Die Klimaziele werden verfehlt; internationale Krisen verschärfen die wirtschaftliche Situation aller Unternehmen, deren Geschäftsmodell von Energiepreisen abhängt.

Die Energiewende und der wachsende europäische Energiehandel stellen die deutschen Strom- und Gasnetze vor große Herausforderungen. Es sind ausreichende und sichere Erzeugungskapazitäten zur Deckung des prognostizierten Energiekonsums notwendig. Investitionen in neue regelbare Kraftwerke werden in Deutschland unzureichend getätigt.

Die Problemlagen ergeben sich wie folgt. Energiespeicherung ist sowohl teuer als auch bisher nicht effizient genug. Hier besteht riesiger Forschungsbedarf, dem sich die niedersächsischen Hochschulen widmen sollen. Es sind alle denkbaren Möglichkeiten zu prüfen, seien sie chemischer, hydraulischer, mechanischer oder anderer Art.

Außerdem sind noch nicht alle Möglichkeiten des Energiesparens ausgeschöpft. Energiesparen ist eine der effektivsten Methoden zur Lösung des Energieproblems. Es mindert den Ressourcenverbrauch, nicht nur bei der Energie selbst. Umwelt und Natur müssen erhalten bleiben und wieder mehr an Qualität gewinnen. Klimaschonende Technologien sind zu fördern, gleichzeitig sollen sich Zivilisation und Technik weiterentwickeln. Dazu ist ein technologieoffenerer Politikansatz vonnöten, in dem Wasserstoff eine größere Rolle spielen muss.

In Bezug auf Fracking lehnen die FREIEN WÄHLER den Vorstoß ab, auch in Deutschland die Förderung von Fracking-Gas zu erlauben, ab. Die Gefahren und Risiken bei der Förderung fossiler Energien im tiefen Untergrund sind nicht verlässlich abzuschätzen. Aufgrund der aktuellen Notsituation dürfen nicht alle Erkenntnisse ignoriert werden, welche zum Fracking-Moratorium und damit zum Verbot geführt haben. Die Gefahren für das Grundwasser und die Bevölkerung stehen für die FREIEN WÄHLER  in keinem Verhältnis zum kurzfristigen Nutzen einer Fracking-Gasförderung.

Erdgas-Fracking kann in Deutschland, im Gegensatz zu den USA, keinen substanziellen Beitrag zur Energieversorgung leisten. Eine Förderung in Deutschland zu fordern, weil man bereits notgedrungen Fracking-Gas aus den USA importiert, zeugt nicht von energiepolitischer Weitsicht. Nur weil man jahrelang auf billige Energie aus Russland gesetzt hat, muss man nun nicht die heimischen Grundwasservorräte gefährden.“

Im letzten Jahr deckte die heimische Erdgasförderung etwa 5 Prozent des Bedarfs in Deutschland. Deutschlandweit stehen knapp 41 Milliarden Kubikmeter förderbare Erdgasreserven aus Fracking zur Verfügung. Bei den jährlich benötigten 81 Milliarden Kubikmeter Erdgas ist dies ein kleiner Beitrag mit sehr hohen Umweltkosten. Fracking ist daher auch in der jetzigen Situation nach Ansicht der FREIEN WÄHLER der falsche Weg.

„Umweltschutz endet nicht an nationalen Grenzen. Wir haben deshalb immer auf einen Verzicht von Fracking-Gas gedrungen und stattdessen den Import von nachhaltig erzeugtem Wasserstoff gefordert. Dieses Vorhaben wurde von den letzten beiden Bundesregierungen jedoch so lange verschleppt, dass nun kaum eine Alternative zum Import von US Fracking-Gas besteht. Da selbst in den USA der Widerstand gegen die umweltzerstörende Förderung wächst und der US-Bundesstaat Kalifornien Fracking von 2024 an verbieten will, sollten wir hierzulande nicht die Fehler wiederholen. Der Schutz des Grund- und Trinkwassers muss immer Vorrang haben.

Rummsss … und täglich grüßt das Murmeltier

Es war ja abzusehen
Wir haben es kommen sehen
Es war doch klar
Irgendwann passiert es eben wieder
und wiederund wieder
UND WIEDER.

Nur denkt man eben nicht immer daran.
Und wenn dann ganz plötzlich um uns herum die Wände wackeln und der Boden schwingt …

Es ist für einen Moment, als könnte man in die Erde hinein hören.
Metallisch … als ob unser Hab und Gut am oberen Ende einer dicken Eisenstange befestigt ist und ein Riese kloppt mit einem übergroßen Hammer unten gegen die Stange … RUUMMMS

Und dann waren sie wieder da … diese Risse, verschobene Tapete, gerissene Steine und Fliesen. Es nervt und es macht Angst und was es in dem Moment unten in der Erde anrichtet … wer sagt uns das ?!

Am Mittwoch, den 20.11.2019 hat das bisher stärkste Erdbeben in der Region Verden mit einer maximalen Magnitude von 3,2 und einer maximalen Boden-Schwinggeschwindigkeit von 5,1 Millimeter pro Sekunde stattgefunden.

Der Seismograf im Heimathaus in Verden-Walle zeigt eindeutig, was tausende von Menschen an dem Abend hautnah erlebt haben:

Sie hat wieder gewackelt … DIE ERDE.

Woher das kommt ist mittlerweile kein Geheimnis mehr. Wo in der Erde Materie entnommen wird (hier Erdgas), da rüttelt und schüttelt der Planet sich irgendwann zurecht, bis das innere Gleichgewicht wieder hergestellt ist. Seismisches Ereignis ? … So ein Quatsch !
Im Duden steht: Erdbeben.

Am Tag danach hat wintershall dea mit einem Schreiben an Politik und Bürgerinitiativen der Region bereits die Hände gehoben und zwischen den Zeilen leise geflüstert „sorry … ich war’s.“

Startschuss für unzählige Hausbesitzer die Schäden beim Verursacher geltend zu machen … Wann hört das endlich auf? Und wer noch mal genau sagt uns, was genau unten in der Erde „passiert“ ist?

[mm]

Der X-Marker am 30.09.2018

Liebe Leserinnen,
liebe Leser,

erneut lädt die BI WALLE gegen GasBohren gemeinsam mit den anderen Bürgerinitiativen des Landkreises Verden ihre Mitglieder und weitere Mitstreiter sowie Interessierte zu einem weiteren Treffen im Rahmen des „Projekt X“ ein.

Gemeinsam soll auf dem Feld oberhalb der bereits bestehenden Förderstelle Z4 in Verden-Scharnhorst am Sonntag den 30.09.2018 ab 11:30 Uhr ein großes X als Zeichen des Protestes gegen eine weitere Erdgasförderung in Scharnhorst und anderswo gestellt werden. Dazu sind die Beteiligten aufgefordert ihre Roten X‘e mit zu bringen, um damit ein großes Rotes X bilden zu können. Zusätzlich sind weitere rote X‘e vor Ort, um jedermann und jederfrau auch ohne eigenes X die Möglichkeit zu geben auf dem Treffen ihrem Protest Ausdruck zu verleihen.

Der Treffpunkt
Wer “Google Maps” für die Navigation vom Handy nutzen möchten, der öffnet diese Webseite vom Handy und tippt auf das folgende Bild…

Bild antippen, um Navigation über "Google Maps" zu starten

Treffpunkt X-Marker  (Bild antippen, um die Navigation über „Google Maps“ zu starten)

Plakat X-Marker
Mit freundlichen Grüßen
i.A. Martin-P. Busch

Die X-Gasse am 16.06.2018

Liebe Leser/-innen, liebe Mitstreiter/-innen und andere…

Wie aus der Presse vielleicht bereits bekannt, lädt die BI WALLE gegen GasBohren am 16.06.2018 zur Aktion „X-Gasse“ ein, einem Spaziergang gemeinsam mit den anderen Bürgerinitiativen des Landkreises Verden gegen die Edgasförderung. Im Verlauf der B 215 / Hamburger Str. in Verden werden sich die Telinehmer der Aktion ab 10:00 Uhr links und rechts der Strasse aufstellen und mit ihren X‘en – dem Symbol gegen die Erdgasförderung in unserer Region – eine Gasse bilden, um damit auf ihr Anliegen aufmerksam zu machen.

Insbesondere aufgrund der Vorhaben der DEA im Trinkwasserschutzgebiet in Verden-Scharnhorst eine erneute Bohrung nieder zu bringen und der Planungen bezüglich einer Erprobungsbohrung in Langwedel Nindorf, rufen die Bürgerinitiativen auf zum mitmachen. Die Gefährdung des Trinkwassers sowie die Gefahren von weiteren Erdbeben lassen die Mitglieder der Bürgeinitiativen nicht ruhen gegen die Erdgasförderung in unserer Region ihren Protest deutlich zu machen und die Verantwortlichen auch in Politik und Verwaltung in die Verantwortung zu nehmen, die Aktivitäten der Unternehmen wie DEA u.a. zu beschränken und zu verhindern.

Treffen ist um kurz vor 10 Uhr auf dem Parkplatz am Schülerweg hinter der Bahnunterführung in Verden-Dauelsen.

Das folgende Bild zeigt den Treffpunkt…

Bild antippen, um Navigation über "Google Maps" zu starten

Treffpunkt „X-Gasse“ (Bild antippen, um Navigation über „Google Maps“ zu starten)

Wir möchten auch euch herzlich dazu auffordern … kommt her, macht mit, zeigt Flagge, bzw. eure großen X’e …
Plakat Spaziergang
Mit freundlichen Grüßen
i.A. Martin-P. Busch

Spaziergang “zwischen Erdgas und Trinkwasser” am 10.12.2017

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Betroffene, Beteiligte, Verantwortliche und andere…

Wie aus der Presse vielleicht bereits bekannt, lädt die BI WALLE gegen GasBohren am 10.12.2017 zu einem Spaziergang rund um die geplante Erdgasförderstelle der DEA in Verden-Scharnhorst ein. Es ist zwar recht kurzfristig, aber wir halten es aus gegebenem Anlass für wichtig noch vor Jahresende ein Zeichen zu setzen um deutlich zu machen, dass an dieser Stelle frühzeitig aktiver Widerstand deutlich wird, um weitere Bohrungen nach Erdgas in dem Trinkwasserschutzgebiet am Panzenberg zu verhindern.

Bereits jetzt wird an der Förderstelle mit Namen Z4 zwischen Eisenbahn und Flughafen an der Straße zwischen Scharnhorst und Holtum-Geest in unmittelbarer Nähe des Trinkwasserwerkes Panzenberg Erdgas gefördert. Auch besteht dort die ehemalige Verpressstelle von Lagerstättenwasser mit Namen H1 , die bereits vor Jahren für einen Umweltskandal gesorgt hatte. Nach etlichen Jahren der Stilllegung hat die DEA die Genehmigung zur Lagerstättenwasserverpressung in den letzten Wochen endgültig zurück gegeben.

Bei dem zuständigem Landesbergamt in Hannover liegt nunmehr ein Antrag auf eine Vorprüfung für eine neue Bohrung im Trinkwasserschutzgebiet vor. In der Bevölkerung regt sich hierzu der Widerstand auf breiter Ebene. Denn ungeachtet der Folgen der Erdgasföderung in der hiesigen Region setzt die DEA auf einen weiteren Ausbau und stellt den wirtschaftlichen Gewinn über die Risiken für Mensch und Umwelt.

Speziell in Verden-Scharnhorst rund um das Wasserwerk Panzenberg soll eine Bohrung niedergebracht werden ungeachtet der Gefahren für das Trinkwasser einer ganzen Region einschließlich der Hansestadt Bremen. Dorthin liefert der Trinkwasserband Verden große Mengen Trinkwasser von hoher Qualität, das vielfach in der dortigen Nahrungsmittelwirtschaft Verwendung findet.

Treffen ist um kurz vor 10 Uhr am Ortsausgang Scharnhorst / hinter dem Eisenbahntunnel rechts.
Das folgende Bild zeigt den Treffpunkt. Wenn Sie „Google Maps“ für die Navigation vom Handy nutzen möchten, dann öffnen Sie diese Webseite vom Handy und tippen Sie auf das Bild …

Bild antippen, um Navigation über "Google Maps" zu starten

Treffpunkt Spaziergang (Bild antippen, um Navigation über „Google Maps“ zu starten)

Wir möchten auch euch herzlich dazu auffordern, sich mit den Bewohnern der Region solidarisch zu zeigen und laden euch alle, sowie Kollegen, Freunde und Bekannte ebenfalls zu dem Spaziergang am 10.12.2017 ein. Bringt festes Schuhwerk mit denn es geht auch „quer Feld ein“.

Viele Grüße
Martin-P. Busch
Plakat Spaziergang Download Karte-Waller-Flurgang

Es geht wieder los – Neue Bohrung nach Erdgas in Scharnhorst ?

Nicht unerwartet traf es die Mitglieder der BI Walle gegen GasBohren als sie in der letzten Woche von einem Landwirt aus Scharnhorst darüber informiert wurden, dass die DEA plant auf einem seiner Grundstücke eine weitere Bohrung nieder zu bringen.
Schon seit ihren Aktivitäten im letzten Jahr war die BI davon ausgegangen, dass es seitens der DEA weitere Bemühungen geben würde, Grundstücke für neue Bohrungen pachten zu können.

Bereits 2015 hatte die DEA in direkter Nachbarschaft zu der bestehenden Förderstelle Völkersen Z4 und der bislang stillgelegten Verpressstelle Völkersen H1 ein Grundstück innerhalb des Trinkwasserschutzgebietes gekauft. Laut dem derzeitigen Stand der Informationen der BI ist dieses aber bislang nicht für eine Bohrung vorgesehen gewesen.
Der betroffene Landwirt hat die an das o.g. Grundstück angrenzende Ackerfläche gerade erworben. Er musste mit dem Kauf einen bereits bestehenden Pachtvertrag übernehmen, hat diesen aber bereits gekündigt. Allerdings befürchtet die BI nunmehr, dass die Kündigung zwar wirksam wird, aber die DEA über eine Grundabtretung, auch als Zwangspacht bezeichnet, gem. §§ 77 ff. BbergG den Zugang zu dem Grundstück erzwingen kann. Die Planungen der DEA sollen des Weiteren darauf ausgerichtet sein, bereits in diesem Sommer mit den Bohrungen beginnen zu können.
Eine neue Bohrung würde zu einer weiteren Gefährdung der Trinkwasserförderung führen, die Gefahren einer Belastung der Umgebung nochmals erhöhen und das Risiko weiterer Erdbeben vermehren. Am Wasserwerk Panzenberg wird Trinkwasser für die gesamte Region in einer Größenordnung von 9.000.000 m³/Jahr gefördert u.a. auch für die Bewohner der Stadt Bremen.

Die BI fordert die politisch Verantwortlichen in den Ortschaften, der Stadt, dem Landkreis und dem Land Niedersachsen, sowie der Stadt Bremen auf sich klar gegen eine weitere Bohrstelle in Scharnhorst und anderswo zu positionieren und gemeinsam mit den Betroffenen alle möglichen Mittel auszuschöpfen diese zu verhindern. Dazu gehört u.a. auch die Genehmigung für die Niederbringung einer Bohrung seitens der LBEG ab zu wenden. Dem Schutz von Natur und Umwelt, dem Trinkwasser und der betroffenen Bevölkerung ist absoluter Vorrang einzuräumen.
Es ist eine umfassende Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) durchzuführen, sowie eine frühzeitige Offenlegung des Rahmenbetriebsplans einzufordern, aus dem u.a. ersichtlich wird, mit welchen Methoden eine Bohrung voran getrieben wird, welche Schadstoffe anfallen und wie anfallende Reststoffe beseitigt werden sollen.
Darüber hinaus sind Maßnahmen einzuleiten, die für jetzt und in Zukunft eine umfassende und unabhängige Kontrolle der Energieunternehmen und ihrer Aktivitäten möglich machen:

  • Ein ständiges Monitoring auf der Basis eines schnellst möglich zu erfassenden Ist-Standes in den Bereichen Boden, Wasser und Luft durch unabhängige
    Gutachter
  • Die Errichtung von entsprechenden Messstellen für die Erfassung aktueller Daten
  • Die Schaffung von gesetzlichen Grundlagen zu einer umfassenden Entschädigung betroffener Bürger ebenso wie
  • Ein Erstellen von gesetzlichen Regelungen für Folgeschäden der Erdgasförderung auch nach Ende einer Gasförderung in unserer Region

Gemeinsam mit Scharnhorster Bürgern wird die BI Walle gegen GasBohren in den nächsten Wochen zu einem Infoabend einladen, auf dem die Bevölkerung sich über den Stand der Entwicklungen sowie die Auswirkungen der Erdgasförderung in unserer Region informieren und über ihr Vorgehen austauschen kann.

Hier noch zwei aktuelle Presse-Beiträge zum Thema:

WESER KURIER: Schwermetalle auf Erdgasförderplätze – Der Boden vergisst nicht

NDR: Die Tricks der Öl- und Gaskonzerne

Mit freundlichen Grüßen
i.A. Martin-P. Busch

Achtung Veranstaltung … Erdgasförderung und Fracking – Wieviel geht noch ??

Liebe Leser und Mitstreiter,

Der Bericht der Landesbergbaugesellschaft (LBEG) über das Erdbeben vom 22.04.2016 in unserer Region ist in den vergangenen Wochen veröffentlicht und auf einer öffentlichen Veranstaltung am 01.02.2017 in Langwedel der Öffentlichkeit vorgestellt worden. In dem Bericht wird unter anderem festgehalten, dass das Erdbeben ursächlich auf die Erdgasförderung zurückzuführen und in Zukunft mit weiteren Beben zu rechnen ist.
Das allerdings ist für die Verantwortlichen kein Grund die Förderung einzustellen. Vielmehr wurde darauf hingewiesen, dass im Erdgasfeld Völkersen noch weitere 15 Jahre gefördert werden soll.
Das im letzten Jahr vom deutschen Bundestag verabschiedete und am 11.02.2017 in Kraft getretene Gesetz zur Frackingregulierung nimmt auch auf die weitere Förderung von Erdgas insbesondere durch das sogenannte Fracking und deren Folgen Bezug. Um über die Konsequenzen für die hiesige Förderung zu informieren veranstalten die Kreisgruppe Verden des BUND und die BI Walle gegen GasBohren einer weiteren Informationsabend.

Erdgasförderung und Fracking

Wieviel geht noch ??

Was bringt das Gesetz zur Frackingregulierung vom letzten Jahr?

Donnerstag 23.02.2017  ~  19:30 Uhr  ~  Altes Schulhaus Verden-Dauelsen

 

Als Referentin für den Abend konnte Frau Dorothea Steiner vom Vorstand des BUND-Landesverbandes Niedersachsen gewonnen werden. Sie wird in ihrem Vortrag der Frage nachgehen, was das Gesetz zur Frackingregulierung vom letzten Jahr bringt und den Zusammenhang von Erdgasförderung und Fracking erläutern, sowie der Frage nachgehen ob und inwieweit die Gesetzesfestlegungen den Wünschen und insbesondere dem Schutz der Bevölkerung in Verden und umzu gerecht werden. Dabei spielen auch die Auswirkungen auf Trinkwasserschutzgebiete und die Bedeutung der Erdgasförderung auf die Klimaschutzplanung in Niedersachsen eine Rolle.

Dorothea Steiner kommt aus Osnabrück. Seit 1991 engagiert sie sich in der Umweltpolitik u.a. im Deutschen Bundestag. Dort war sie die umweltpolitische Sprecherin der Grünen Bundestagsfraktion und hat im Umweltausschuss des Bundestages mitgearbeitet.
Sie ist aktives Mitglied im BUND und dort im Vorstand des BUND-Landesverbandes Niedersachsen tätig.

Die Kreisgruppe Verden des BUND und die BI Walle gegen GasBohren laden alle interessierten und betroffenen Bürger aus der Region zu diesem Abend ein.

Viele Grüße,
Martin

Bericht BI-Treffen 19.01.2017

Teilnehmer

Anwesend waren ca. 50 Personen, darunter auch Detlef Peterson, seines Zeichens Ortsbürgermeister.

Finanzen

Derzeit verfügt die BI über Finanzmittel in Höhe von ca. 1200,- Euro

Rückblick 2016

Bestehen der BI seit Dezember 2015.
Initiativen gegen die Errichtung des Bohrturms waren bislang erfolgreich und weitere Bohrungen konnten verhindert werden. Für die Zukunft bleibt allerdings offen ob, u.a. beim Steigen der Energiepreise, die DEA wieder aktiv wird oder ihre Vorhaben im Vorfeld und unter der Hand weiter betreibt. Des Weiteren gab es die Demo im August anlässlich des Besuches von MP Weil in Verden, sowie den Vortrag im September mit Herrn Dr. Kruse aus Kiel.

Erdbeben

Das Erdbeben vom 22. April hat noch mal den Zusammenhang mit der Erdgasförderung deutlich gemacht. Dieser Zusammenhang wird auch zwischenzeitlich von kaum jemanden, auch nicht der DEA und den Behörden, geleugnet. Allerdings hat dies, wie von der BI gefordert, nicht dazu geführt, dass es offizielle Zahlen über Schadenshöhe, -summe und /oder Orte gibt. Die Stadt werden führt kein eigenes Schadensregister und auch von der DEA waren keine konkreten Aussagen zu bekommen. Angeblich seien 95% der gemeldeten Schäden reguliert. Reguliert in der Weise, dass sich viele Betroffene mit den von der DEA angebotenen Ausgleichszahlungen einverstanden erklärt haben.

Eine eindeutige Vorgehensweise konnte an dem Abend nicht genannt werden.

Es wird empfohlen, sich von seinem Eigentum eine eigene Bestandsaufnahme an zu fertigen. Z.B. Fotoaufnahmen von Wand und Boden unter zu Hilfenahme eines Zollstockes und einer aktuellen Tageszeitung.

Aus dem jetzt vorliegendem Kurzbericht zu einer seismologischem Auswertung des Erdbeben vom April von LBEG und BGR geht zum einen hervor dass das Erdbeben vom 22.04.2016 „sehr wahrscheinlich“ auf die Erdgasförderung im Erdgas Völkersen zurükzuführen ist Der Bericht ist unter www.lbeg.niedersachsen.de/Erdbebendienst bezogen werden.

Auszug aus der Abbildung 9.:
Insgesamt 144 makroseismische Meldungen, die beim Erdbebendienst eingegangen waren.

erdbeben-meldungen-april-2016

In dem Bericht wird weiter davon ausgegangen das (Zitat) „Weitere Erdbeben in der Größenordnung bisher beobachteter Stärke sind daher nicht auszuschließen

In der Diskussion wurde deutlich wie wichtig es ist genaue Messungen durchführen zu können und dafür die bisherigen Messstellen nicht ausreichen. Detlef Peterson teilte dann mit, dass die DEA sich bereit erklärt habe in Walle ein Messgerät analog zu den Geräten in Langwedel (Rathaus) und Verden (Realschule) aufstellen zu wollen. Als Standpunkt ist der Keller des Dörpshus vorgesehen. Rein theoretisch hätte es aber auch jeder Keller eines Hauses in Walle sein können.

Einigkeit unter den Teilnehmende herrschte anschließend, sich auf das Angebot der DEA einzulassen, es dabei aber nicht zu belassen, sondern weitere Messgeräte zu fordern. Die Messungen sind  im Internet unter www.seis-info.de einzusehen.

Im Übrigen wurde darauf hingewiesen, dass dies nicht  eine „freiwillige Leistung“ der DEA sei, vielmehr seien die Förderunternehmen nach dem neuen Frackingregulierungsgesetz dazu verpflichtet seismologische Basisgutachten erstellen zu lassen! Diese Gutachten erfordern ein Mehr an Messstellen.

Kritik kam auf, das die BI u.a. bei der Entscheidung für den Aufstellungsort nicht mit einbezogen  und die Frage nach Alternativen nicht in Erwägung gezogen worden waren.

Einigkeit herrscht darüber weitere Messgeräte zu fordern und diese unabhängig überwachen zu lassen.

Die Frage nach einem eigenem Schadenregister wurde zunächst zurückgestellt und auf die Freiwilligkeit der Geschädigten verwiesen sich mit ihren Angaben an die BI zu wenden.

Der Hinweis auf die Forderung der BI Walle gegen GasBohren nach Einstellung der Erdgasförderung wurde von allen Beteiligten nochmals betont.

Hierzu der Hinweis, dass laut der Antwort  des Nieders. Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr auf eine kleine Anfrage des MdL Mohr , „der Vergleich der aktuellen Jahresfördermenge mit den vorhandenen Erdgasreserven in Niedersachsen (73,1 Milliarden cbm (Vn)) eine statische Reichweite der Reserven von 8,3 Jahren“ ergibt.

Am 01.02.2017 findet eine öffentliche Veranstaltung mit einer Vorstellung des Kurzberichtes zu dem Erdbeben bei Völkersender von der  LBEG und der GBR auf Einladung des Landrates und des Bürgermeisters von Langwedel im Gatshaus Klenke in Langwedel statt. Beginn ist um 18:00 Uhr

Kritik gab es zu der Ankündigung dieser Veranstaltung. Eine Einladung sei bislang nur über die Presse erfolgt. Die betroffenen BI‘n sind nicht direkt informiert worden, was nach all ihrem Engagement in der Vergangenheit hätte erwartet werden können.

Schwerpunkte 2017

Neben dem Erdbeben wurden für 2017 die Themen der möglichen Lagerstättenwasserverpressung  und anderer Gefährdungen – Trinkwasser, Luft – angesprochen. Alles Themenbereiche die Hr. Kruse auf der Veranstaltung im September angesprochen und auf deren Wichtigkeit er hingewiesen hatte. Die Erdgasförderung mache sich nicht nur in den Bewegungen der Erde bemerkbar.

Die langfristigen Auswirkungen werden auch außerhalb der betroffenen Gegenden noch zu wenig beachtet.

Die BI Walle gegen GasBohren fordert an dieser Stelle die Verantwortlichen auf endlich Schritte einzuleiten und die  Verursacher in die Pflicht zu nehmen, damit  ein ausreichendes und unabhängiges Monitoring stattfinden kann und entsprechende Daten  in den genannten Bereichen erhoben werden.

Treffen mit der DEA

Nachdem das Treffen der BI mit der DEA im letzten Jahr von der DEA abgesagt worden war, hat es bislang von unserer Seite keinen weiteren Versuch für einen persönlichen Kontakt gegeben. Das damalige Vorgehen der DEA wurde als unangemessen und einseitig kritisiert.

Eine Einladung an den Ortsrat wird mit Skepsis gesehen und ein weiteres Gspräch als nicht erfolgversprechend betrachtet. Nichtsdestotrotz ist die BI bereit dazu sich an einem weiteren Kontakt gemeinsam mit dem Ortsrat zu beteiligen. Es bleibt allerdings abzuwarten, ob die DEA dazu bereit ist.

Zusammenarbeit 2017

Auch 2017 soll die Zusammenarbeit mit den anderen BI‘n im Landkreis fortgeführt werden. Es wurde bei dem Treffen allerdings moniert, dass in der Öffentlichkeit und den Medien immer wieder der Bereich Langwedel/Völkersen im Vordergrund steht und damit das Problem der Erdgasförderung auf diese Region fokussiert wird. Von den Auswirkungen sind aber auch die anderen Regionen betroffen (s. Abbildung oben).

Die Resolutionen des letzten Jahres waren der gelungene Versuch den Widerstand  gegen die Erdgasförderung breiter aufzustellen und u.a. auch die Stadt Verden als betroffene Region mit einzubinden.

Für 2017 ist geplant die BI Walle vermehrt auch für Bewohner der anderen Ortsteile von Verden als Ansprechpartner zu öffnen. Aus diesem Grunde wird die nächste Veranstaltung zu dem Thema Frackingregulierungsgesetz und die Bedeutung für unsere Region im Alten Schulhaus in Verden-Dauelsen gemeinsam mit dem BUND durchgeführt.

Internetauftritt

Die Gestaltung und die fortwährende Aktualisierung der Webseite erfordert einen gewissen Aufwand. Markus Mohmeyer könnte dabei insbesondere im redaktionellen Bereich Unterstützung gebrauchen und bittet Interessierte sich bei ihm zu melden.
Ende des Treffens war dann gegen 21:30 Uhr.

Für die BI  –  Martin-P. Busch
P.S. Im Anhang befindet sich ein Auszug aus einer Mail, die ich am 21.01.2017 erhalten habe …

Anhang

Aus einer Mail – entnommen dem Mailverteiler der Initiativen-gegen-Fracking – Autor ist der Sprecher der BürgerInneninitiative Umweltschutz Uelzen

Bei der Erdgas- und Erdölförderung werden diverse Giftstoffe nach oben gefördert. Im rohen Erdgas und Erdöl sind diverse Schwermetalle, BTEX, PAK, radioaktive Stoffe und salziges Lagerstättenwasser enthalten. Ein Teil dieser giftigen Stoffe gelangt bei der Förderung und Reinigung in Luft, Boden und Grundwasser. Die deutschen Vorgaben sind viel zu lasch und und die Überwachung durch die Landesbergbehörden ebenso. Z. B. aktuell geborstene Rohgasleitungen in der Altmark, undichte Rohölleitungen und Lagerstättenwasserleitungen, falsches Material für Lagerstättenwasserleitungen usw., Freisetzung von Luftschadstoffen bei Fackelarbeiten.

An diversen Erdgasfördersonden und Versenkbohrungen wurden Quecksilber, Cadmium, Arsen und weitere Schwermetalle im Boden gefunden. Diese reichern sich in den Pflanzen an. In Pilzen wurden Schwermetall-Untersuchungen durchgeführt, so z. B. an einer Erdfördersonde im Heidekreis, an einer Versenkbohrung im Landkreis Rotenburg und einer Erdgasreinigungsstation im Altmarkkreis Salzwedel. Erhöhte Quecksilberwerte wurden in Butterpilz, Hexenröhrling, Reizker, Birkenpilz und Erdritterling, alles Speispilze, analysiert. Im Vergleich zu Mittelwerten aus Sachsen-Anhalt ist der Quecksilbergehalt 6 bis 15 mal höher. Das Quecksilber ist über den Luftpfad dorthin gelangt.

Radioaktive Nuklide wie z. B. der gefährliche Alphastrahler Radium 226 oder das Edelgas Radon 222 (Zerfallsprodukt Blei 210 in Marone in Steinitz gemessen) sind im Erdgas enthalten und werden teilweise freigesetzt. In Brüchau/Altmark (Giftschlammgrube, Produktionsschlämme aus Erdgas und Erdöl) wurden Radionuklide im Grundwasser gemessen, dort wurde noch bis 2012 Abfälle eingelagert.

Durch die Erdgasförderung wurden in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen Erdbeben mit  Gebäudeschäden verursacht, durch die Förderung senkt sich die Oberfläche, bei der Verpressung des Lagerstättenwassers hebt sich die Oberfläche. Diverse Altlasten wie Bohrschlammgruben, Ölschlammgruben (Verseuchung von Grundwasser und Boden, Freisetzung von Luftschadstoffen durch Ausgasung) usw. wurden nicht beseitigt, und das was Zur Zeit in Niedersachsen geschieht ist unzureichend.

Schließlich gibt es die erhöhten Krebsraten in Rodewald (Erdöl), vermutlich in Steinhorst (Erdöl Eldingen Landkreise Celle und Gifhorn, O-Ton einer 70-jährigen: „Mit dem schwarzen Gold kam der Tod“, haben das Bestattungsinstitut und wissen worüber sie reden, jeder stirbt dort an Krebs) und in den Erdfördergebieten Söhlingen, Rotenburg-Taaken, Hiddingen?, Völkersen-Allerdorf, Altmarkkreis Salzwedel. Diverse Erdgasarbeiter (inzwischen über 150) sind an den Giftstoffen vorzeitig gestorben, viele Lebende habe Schwermetallvergiftungen und Krebs.

Solange das nicht alles behoben wurde, kann ich nur die Maximalforderung stellen. Einstellung der Erdgas- und Erdölförderung. Die weitere Öl-/Gasförderung behindert den weiteren Ausbau der regenerativen Energien.

Sonnige Grüsse
Bernd Ebeling
Sprecher der BürgerInneninitiative Umweltschutz Uelzen
Senior Environmental Engineer
Dipl.-Ing. (FH) Bauingenieurwesen Fachrichtung Wasserwirtschaft und Kulturtechnik
Fachgebiete Umweltschutz, Wasser, Abwasser, Umwelt-, Wasser-, Berg- und Baurecht

Infoabend am 20.10.2016

Liebe Mitglieder, liebe Leser und Unterstützer,

wir möchten euch hiermit herzlich darüber informieren, dass die BI WALLE gegen GasBohren am 20.10.2016 einen Informationsabend zum Thema „Umweltgefährdende Stoffe bei der Erdgasförderung“ veranstaltet. Nähere Angaben können der unten stehenden Pressemitteilung, sowie dem Plakat mit der Ankündigung entnommen werden. Wir würden uns sehr freuen, viele Gäste bei der sicherlich sehr interessanten Veranstaltung begrüßen zu dürfen.

In diesem Sinne treffen wir uns dann am 20.10. um 19:30 Uhr im „Waller Dörpshus“, Am Schulberg, Verden-Walle.

Mit freundlichen Grüßen
i.A. Martin-P. Busch


Hier das Plakat und die Pressemitteilung (anklicken zum herunterladen):

Download PressemitteilungDownload Pressemitteilung